Aufgaben des Fachberaters


Zu den Aufgaben des Fachberaters – organisiert im Bundesverband Deutscher Gartenfreunde – gehört es, die Gartenfreunde bei der kleingärtnerischen Gestaltung und umweltgerechten Bewirtschaftung ihrer Einzelgärten zu beraten und z. B. Tipps zum Pflanzenschutz zu geben. Im Hinblick auf die attraktive Gestaltung der Anlage für die Vereinsmitglieder und der Öffentlichkeit und somit das Interesse für das Kleingartenwesen zu wecken, muss der Fachberater Planungsvorschläge erarbeiten.


Kinderfreundliche Spielplätze zu schaffen, den Eingangsbereich einladend zu gestalten, für Ruheplätze zu sorgen, Informationstafeln aufzustellen, einen Lehrpfad einzurichten und leer stehende Parzellen als Schulgarten oder für Migrationsprojekte zur Verfügung zu stellen, zählen ebenfalls zu solchen Maßnahmen.

 

Und so „ganz nebenbei" hat der Fachberater noch die Aufgabe, Veranstaltungen, wie z. B. den Tag des Gartens", den „Tag der offenen Pforte", eine Pflanzenbörse oder themenbezogene Gartenbegehungen zu organisieren

 

Helmut Vetter

Landesfachberater des Landesverbandes Braunschweig der Gartenfreunde

Unser Fachberater Bernd Bejschowetz stellt vor:

Bärwurz,  Meum athamanticum,  Doldenblütler

 

 

Obwohl Doldenblütler gewöhnlich recht schwer zu bestimmen sind, macht die Bärwurz hier eine Ausnahme. Man erkennt die Pflanze leicht an ihren „dillähnlichen“ Blättern, aber auch an ihrem intensiven würzigen Geruch, dazu zerreibt man am besten ein paar Blätter. Die Blüten sind weiß und stehen in Dolden, die Blütezeit ist von Mai bis August. Der Stängel weist feine Rillen auf, die Bärwurz wächst bis zu 60 cm hoch. Die Pflanze stellt relativ hohe Ansprüche an ihren Standort, so braucht sie lockeren, steinigen Lehmboden auf kristallinem Gesteinen, der arm an Kalk und Stickstoff ist. Außerdem benötigt die Bärwurz eine dauerhaft hohe Luftfeuchtigkeit.

 

Man findet sie daher in den Gebirgen und Mittelgebirgen, unter anderem im Harz, im Frankenwald, im Erzgebirge, in der Rhön, in der Eifel, im Fichtelgebirge sowie dem südlichen Schwarzwald. Sie gedeiht bis zu einer Höhe von 2200 m. Das würzige Kraut wirkt appetitanregend und verdauungsfördernd und wurde früher gegen Gebärmutterleiden, bei Leber- und Nierenbeschwerden sowie gegen Wassersucht eingesetzt. In einigen Gegenden wird das Bärwurzkraut als Würze bei Kräuterquark und Käse verwendet. Im Erzgebirge wird die „Köppernickel-Suppe“ mit Bärwurz gewürzt und nicht zu vergessen, der im bayerischen Wald hergestellte Bärwurz-Schnaps. Von Kühen und anderen Weidetieren wird die Bärwurz, wie es heiß nicht gefressen, sie gilt aber als  „Heuwürze“.  Die Bärwurz trägt den botanischen Gattungsnamen Meum, abgeleitet von ihrem griechischen Namen Méon. Sie ist übrigens die einzige Pflanzenart innerhalb dieser Gattung.

 

 

 

  1. Titel: Der Bärwurz
  2. Verfasser: „Creative Commons Attribution/Share Alike“
  3. Adresse: https://de.wikipedia.org/wiki/B%C3%A4rwurz_(Pflanze)
  4. Bilder: Wikipedia
  5. Text: Botanikus

 

 

Der Fachberater

 


Bei allen Fragen rund um die Gartengestaltung stehe ich Euch gerne zur Verfügung:

Bernd Bejschowetz

Bergenring 50

24109 Kiel

 

Tel. 0431 - 260 00 08

Mobil: 0157 5949 4695

E-Mail: bernd.bejschowetz@kabelmail.de