Aufgaben des Fachberaters


Zu den Aufgaben des Fachberaters – organisiert im Bundesverband Deutscher Gartenfreunde – gehört es, die Gartenfreunde bei der kleingärtnerischen Gestaltung und umweltgerechten Bewirtschaftung ihrer Einzelgärten zu beraten und z. B. Tipps zum Pflanzenschutz zu geben. Im Hinblick auf die attraktive Gestaltung der Anlage für die Vereinsmitglieder und der Öffentlichkeit und somit das Interesse für das Kleingartenwesen zu wecken, muss der Fachberater Planungsvorschläge erarbeiten.


Kinderfreundliche Spielplätze zu schaffen, den Eingangsbereich einladend zu gestalten, für Ruheplätze zu sorgen, Informationstafeln aufzustellen, einen Lehrpfad einzurichten und leer stehende Parzellen als Schulgarten oder für Migrationsprojekte zur Verfügung zu stellen, zählen ebenfalls zu solchen Maßnahmen.

 

Und so „ganz nebenbei" hat der Fachberater noch die Aufgabe, Veranstaltungen, wie z. B. den Tag des Gartens", den „Tag der offenen Pforte", eine Pflanzenbörse oder themenbezogene Gartenbegehungen zu organisieren

 

Helmut Vetter

Landesfachberater des Landesverbandes Braunschweig der Gartenfreunde


Unser Fachberater Bernd Bejschowetz stellt vor:

Die Mairübe

Brassica rapa subsp. rapa var. majalis

Die Mairübe oder Mairübchen (franz. Navet) ist eine Gemüsepflanze mit essbarer Wurzel. Sie ist eine besondere Form der Speiserübe und verwandt mit dem Teltower Rübchen und der Herbstrübe. Die Herbstrübe wird jedoch später geerntet und ist ein wenig größer.

 

Mairüben tragen ihren Namen, weil sie im zeitigen Frühjahr gesät werden und im Mai geerntet werden können. Die Weiße Rübe (oder weiß/lila) ist eine alte Kulturpflanze, die schon in der Antike genutzt wurde. Vor der Einführung der Kartoffel spielte sie eine wichtige Rolle im europäischen Raum. Sie ist reich an verschiedenen Vitaminen, Mineralstoffen und Eiweiß. Die Schale enthält einen relativ hohen Anteil an Senfölen. Wird die Mairübe roh verzehrt, sollte die Schale entfernt werden. Die Blätter der Mairübe können wie Spinat verarbeitet werden, in manchen Gegenden werden auch nur die Blattstiele als Rübstiel gegessen. Die Wurzel selbst kann wie jede andere Rübe gekocht werden – man sollte sie jedoch aus Geschmacksgründen nur dünsten.


Die Mairübe wird entweder im Frühjahr gesät oder im Juli bis August für die Herbsternte. Sie wird nach sechs bis acht Wochen geerntet. Der Reihenabstand sollte 20 bis 25 cm betragen und sie wird mit 10 bis 15 cm vereinzelt.


Die Pflanze kommt mit lehmigen, humosen und sandigen Böden gut zurecht. Vor der Aussaat sollte eine Bodenprobe durchgeführt werden, damit man dementsprechend eine Düngung durchführen kann. Dies gilt es immer zu beachten, weil jeder Gartenboden andere Werte aufweist.


Euer Fachberater

Bildnachweis: Hans Braxmeier / pixabay.com


Ich wünsche Euch ein gesundes, erntereiches Jahr!

Bei allen Fragen rund um die Gartengestaltung stehe ich Euch gerne zur Verfügung:

Bernd Bejschowetz

Bergenring 50

24109 Kiel

 

Tel. 0431 - 260 00 08

Mobil: 0157 5949 4695

E-Mail: bernd.bejschowetz@kabelmail.de



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Jahresbericht 2018 des Fachberaters zum Ausdrucken:
KLGV Suchsdorf Fachberater Jahresbericht
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