Aufgaben des Fachberaters


Zu den Aufgaben des Fachberaters – organisiert im Bundesverband Deutscher Gartenfreunde – gehört es, die Gartenfreunde bei der kleingärtnerischen Gestaltung und umweltgerechten Bewirtschaftung ihrer Einzelgärten zu beraten und z. B. Tipps zum Pflanzenschutz zu geben. Im Hinblick auf die attraktive Gestaltung der Anlage für die Vereinsmitglieder und der Öffentlichkeit und somit das Interesse für das Kleingartenwesen zu wecken, muss der Fachberater Planungsvorschläge erarbeiten.


Kinderfreundliche Spielplätze zu schaffen, den Eingangsbereich einladend zu gestalten, für Ruheplätze zu sorgen, Informationstafeln aufzustellen, einen Lehrpfad einzurichten und leer stehende Parzellen als Schulgarten oder für Migrationsprojekte zur Verfügung zu stellen, zählen ebenfalls zu solchen Maßnahmen.

 

Und so „ganz nebenbei" hat der Fachberater noch die Aufgabe, Veranstaltungen, wie z. B. den Tag des Gartens", den „Tag der offenen Pforte", eine Pflanzenbörse oder themenbezogene Gartenbegehungen zu organisieren

 

Helmut Vetter

Landesfachberater des Landesverbandes Braunschweig der Gartenfreunde


Unser Fachberater Bernd Bejschowetz stellt vor:

Hibiskus, Chinesischer Roseneibisch                Hibiscus rosasinensis                         Malvengewächse

Auf der Erde gibt es ca. 220 verschiedene Hibiskusarten, die teilweise als Bäume oder als Sträucher wachsen. Von all diesen Arten ist der Chinesische Roseneibisch (Hibiscus rosa-sinensis) am bekanntesten.

 

Die Pflanze wächst bis zu 3 m hoch und hat sehr schöne, verschiedenfarbige Blüten. Man kennt den Hibiskus in roter, gelber, violetter und weißer Blütenfarbe. Es gibt ihn auch als Zimmerpflanze kaufen.

 

Hibiskus zählt zu den Malvengewächsen und ist somit natürlich mit unserer Malve, dem echten Eibisch, aber auch mit der Baumwollpflanze verwandt.

 

Die vorwiegend genutzte Art ist Hibiscus sabdariffa; die Pflanze wird vorwiegend im Sudan, in Ägypten, in Ceylon, Java und Mexiko, aber auch in China und Thailand angebaut. Die Blüten enthalten Fruchtsäuren, ferner Pektine, Schleim, Flavonoide und Hibiskussäure, die dem Tee den angenehm sauren Geschmack verleiht. Die Hibiskussäure ist übrigens mit der Zitronensäure verwandt.

 

Seines guten Geschmacks wegen ist Hibiskustee ein typischer Genießertee, er wirkt erfrischend und durstlöschend. Alle Tees, denen Hibiskusblüten beigemengt werden, verfärben sich rot. Beliebt ist zum Beispiel eine Teemischung aus Hibiskusblüten, Heidelbeeren und Hagebuttenschale.

 

Bei zu hohem Genuss an Hibiskustee, kann dieser allerdings leicht abführend wirken.

 

In der Volksheilkunde Afrikas nutzt man die Wirkung der Pflanze als antibakterielles, krampflösendes und wassertreibendes Mittel. Man nimmt die Droge ferner zur Senkung von zu hohem Blutdruck und gegen Ekzeme.

 

Aus Botanikus

Euer Fachberater


Bei allen Fragen rund um die Gartengestaltung stehe ich Euch gerne zur Verfügung:

Bernd Bejschowetz

Bergenring 50

24109 Kiel

 

Tel. 0431 - 260 00 08

Mobil: 0157 5949 4695

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