<%@ Language=JavaScript %>Kleingärtnerverein Kiel-Suchsdorf e.V. von 1948

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                                                                                                                                          Kiel den 1. Februar 2012

                                                                             Tag der Erde 4.JPG

                                               " Kleingärtnerverein Kiel Suchsdorf e.V. von 1948"

                                                "Fachberatung"

                                                     Ich möchte Euch einladen zur Fachberatung

                                       Jeden Montag stehe ich Euch mit meiner Hilfe zu Verfügung

                                                                       1. Termin 06.02.2012

                                                                      Im Gemeinschaftshaus

                                                                     17°°30 Uhr - 18°°30 Uhr

                                                                    Außer in den Ferienzeiten

                                                 Fragen an. E-Mail: bernd.bejschowetz@kielnet.net

 

Euer Fachberater 


Der Löwenzahn

1.  http://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Datei:Loewenzahn_Taraxacum_officinale.jpg&filetimestamp=20101230204138

2.  Löwenzahn (Taraxacum officinale)

3.    Diese Datei ist unter der Creative Commons-Lizenz Namensnennung-Weitergabe unter gleichen Bedingungen 3.0 Unported lizenziert.

Der Gewöhnliche Löwenzahn stammt ursprünglich aus dem westlichen Asien und Europa, ist aber, auch durch menschliches Zutun, weit auf der nördlichen Erdhalbkugel verbreitet. Auf der Südhalbkugel kommt er nur sporadisch und dann ausschließlich infolge einer Verschleppung vor. In Mitteleuropa ist er ein häufiges Wildkraut auf Wiesen, an Wegrändern und in Gärten. Als Ruderalpflanze besiedelt er schnell Brachflächen, Schutthalden und Mauerritzen. Er wächst in Gebieten mit einer jährlichen Durchschnittstemperatur von 5 bis 26 °C und einem jährlichen Durchschnittsniederschlag von 0,3 bis 2,7 m auf Böden mit einem pH-Wert von 4,2 bis 8,3. Im Gebirge kommt er bis in Höhenlagen von 2.800 m NN vor, bleibt dort aber deutlich kleiner als im Flachland.

Durch das frühe Erscheinen seiner Blüten ist der Löwenzahn eine wichtige Bienenweide, die der Entwicklung der Bienenvölker im Frühjahr dient, bei größeren Vorkommen aber auch eine Frühtracht-Honigernte ermöglichen kann. Löwenzahnhonig hat ein kräftiges Aroma, ist im frischen Zustand goldgelb und dickflüssig und kandiert feinkörnig zu einem dann gelblichen Honig aus. Für ein Kilogramm Honig muss ein Bienenvolk über 100.000 Löwenzahnblüten besuchen.

Vor allem Kinder bedienen sich des Blütenstandsstieles, der, an einem Ende gespleißt, eine Minitröte ergibt. Reißt man den Blütenstandsstiel in Streifen und legt diese anschließend ins Wasser, bilden sich durch die unterschiedliche Saugfähigkeit der inneren und äußeren Wand Spiralen.

Die gelben Blüten eignen sich zur Herstellung eines wohlschmeckenden, honigähnlichen Sirups oder Gelees als Brotaufstrich. Die jungen, nur leicht bitter schmeckenden Blätter können als Salat verarbeitet werden. Mit einer Speck-Rahmsauce gilt dieser als Delikatesse. Aus der getrockneten Wurzel der Pflanze wurde in der Nachkriegszeit ein Ersatzkaffee hergestellt (Zichorienwurzelersatz).

1.  http://de.wikipedia.org/wiki/Gew%C3%B6hnlicher_L%C3%B6wenzahn

2.  Gewöhnliche Löwenzahn (Taraxacum sect. Ruderalia)

 3.  „Creative Commons Attribution/Share Alike“

Euer Fachberater

  


 

Das Herzstück des Vereins: die Fachberatung

Was der Trainer im Sportverein,
ist der Gartenfachberater im Kleingärtnerverein


Im Kleingartenwesen gibt es auf allen Ebenen der Organisation Fachberater. Aber nur in wenigen Ausnahmefällen ist der Fachberater in den Verbänden und Vereinen mit Sitz und Stimme im Vorstand vertreten.

Im Bundesverband Deutscher Gartenfreude, der Dachorganisation des deutschen Kleingartenwesens, lenkt der Bundesfachberater bundesweit die Geschicke der Fachberatung. Der Landesfachberater organisiert in seinem Bundesland auf Landesverbandsebene die Aufgaben der Fachberatung. Er informiert und betreut u.a. die Bezirks- oder Stadtverbandsfachberater, die ihrerseits in den Vereinen die Aus- und Weiterbildung der Vereinsfachberater durchführen.

Diese Aufgabenverteilung mit der fachlichen Betreuung bis hin zum einzelnen Mitglied ist in der Satzung abgesichert und dient laut Bundeskleingartengesetz der Förderung des Kleingartenwesens und der Anerkennung als gemeinnützige Organisation.

Sind die Aufgaben auf den jeweiligen Organisationsebenen auch recht unterschiedlicher Natur, so wird doch auf allen Ebenen gärtnerisches Fachwissen verlangt! Als sogenannte Multiplikatoren haben die Fachberater eine Doppelfunktion: Sie werden geschult und geben anschließend ihr erworbenes Wissen in eigenen Schulungsveranstaltungen und Versammlungen an Fachberater, an die eigenen Vorstandskollegen und an die Gartenfreunde im Verein weiter.

In der Regel beginnt die Laufbahn eines Fachberaters mit der Wahl zum Vereinsfachberater auf einer Mitgliederversammlung. Dann werden ihm die laut Vereinssatzung festgeschriebenen Aufgaben übertragen.

Wie schwierig es heutzutage ist, Vereinsmitglieder für Vorstandsämter zu gewinnen, ist hinlänglich bekannt. Jeder Verein kann sich daher glücklich schätzen, wenn sich für dieses Vorstandsamt ein Gartenfreund zur Verfügung stellt. Wenn er dann auch noch eine gärtnerische Vorbildung besitzt – umso besser.

Ich möchte aber auch den nicht fachlich „vorbelasteten" Fachberatern Mut machen und den Rücken stärken, denn sie werden innerhalb der Organisation unterstützt und gefördert. Zur ihrer Weiterbildung werden Schulungsveranstaltungen und Seminare angeboten, und sie erhalten z. B.. auch eine Ausbildung zum Wertermittler, um bei Gartenvergaben bei Pächterwechsel die Wertermittlung durchführen zu können.

Ob praktische Vorführungen, z. B.. zum Baumschnitt, oder Vorträge über die verschiedensten Fachthemen – durch regelmäßige Vereinsfachberaterlehrgänge sorgen die Verbände dafür, dass die Fachberaterausbildung stets auf dem neuesten Stand ist. Denn nur ein gut aus- und weitergebildeter Fachberater ist in der Lage, sich im Vorstand entsprechendes Gehör zu verschaffen und sein erworbenes gärtnerisches Wissen an die Vereinsmitglieder verständlich weiterzugeben.

Zu den Aufgaben des Fachberaters gehört es auch, die Gartenfreunde bei der kleingärtnerischen Gestaltung und umweltgerechten Bewirtschaftung ihrer Einzelgärten zu beraten und z. B.. Tipps zum Pflanzenschutz zu geben. Ferner obliegt ihm die planerische Gestaltung der Vereinsanlage, er ist für die Pflege des Rahmengrüns und die Unterhaltung der Vereinseinrichtungen verantwortlich.

Um die Anlage für die Vereinsmitglieder und auch für die Öffentlichkeit attraktiv zu gestalten und so das Interesse für das Kleingartenwesen zu wecken (und vielleicht neue Mitglieder zu gewinnen), muss der Fachberater Planungsvorschläge erarbeiten. Dazu könnte z. B.. gehören, kinderfreundliche Spielplätze zu schaffen, den Eingangsbereich einladend zu gestalten, für Ruheplätze zu sorgen, Informationstafeln aufzustellen, einen Lehrpfad einzurichten und leer stehende Parzellen als Schulgarten oder für Migrationsprojekte zur Verfügung zu stellen. Solche Maßnahmen setzen allerdings voraus, dass die Kleingartenanlage für die Öffentlichkeit zugänglich ist – und dass der Fachberater im Verein Helfer hat.

Und so „ganz nebenbei" gehört es noch zu den Aufgaben des Fachberaters, Veranstaltungen, wie z. B.. den „Tag des Gartens", den „Tag der offenen Pforte", eine Pflanzenbörse oder themenbezogene Gartenbegehungen zu organisieren.

Sie sehen, das Aufgabenfeld eines Fachberaters ist vielschichtig und vielfältig. Ich selbst blicke auf viele Jahre Fachberatung zurück, und ich möchte alle Gartenfreunde – ob mit oder ohne gärtnerisches Vorwissen – dazu ermutigen, sich als Fachberater im Verein zu engagieren.

Sicher müssen Sie Zeit z. B.. für die Aus- und Weiterbildungsmaßnahmen mitbringen, aber Erfolge mit Veranstaltungen, oder die Gewissheit, einem Gartenfreund durch Rat und Tat weiter geholfen zu haben, sind ein schöner Lohn für die Arbeit. Und dem, der die Weiterbildung scheut, kann ich nur den bekannten Ausspruch „Stillstand bedeutet Rückschritt" mit auf den Weg geben.

Helmut Vetter,

Landesfachberater des
Landesverbandes Braunschweig der Gartenfreunde

 


                      

 

                                                                

Bernd Bejschowetz

Geb. 10 01.1948  

24109 Kiel

Bergenring 50

Tel. 0431 260 00 08

E-Mail: bernd.bejschowetz@kielnet.net

 

                                                                                     

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